Modul 3 – Fremdkörper einfilzen


Im dritten Modul ging es darum Fremdkörper richtig fest einzufilzen.
Erst war es nicht so einfach die Farbschichten schön gleichmäßig hinzubekommen, aber nach dem dritten Stein hat es ganz gut funktioniert und ich konnte kaum noch aufhören.
Nur bei der Muschel hab ich einen (Denk-)Fehler gemacht, die habe ich zu lange im Essigwasser liegen lassen. Die Säure hat die Oberfläche angegriffen und nun glänzt sie leider nicht mehr. Schade.

Modul 2

Hat mich ganz schön gefordert der zweite Teil, letztendlich bin ich damit zufrieden.
Pam meinte dazu:
It has a real shark egg quality to it.
Die Spinnen gehören nicht zum Kurs. Keine Ahnung wo die wieder herkommen…

Workshop in Australien bei Pam de Groot


Yeah, mach grade einen Filzkurs in der nähe von Sydney…aber leider nur online…
Dass ich nichts vom Arbeitsprozess zeigen darf ist klar, aber die fertigen Werkproben darf ich euch natürlich zeigen. Modul 1:

Zooplankton

In der Dachrinne der Gartenhütte gefunden. Sieht aus als ob es aus dem Meer kommt.
War auch schon mit zwei kleinen Kopffüßern besiedelt.

 

frische „Amöben“ –

Nach einer leichten Schnupfeninfektion, hatte ich auch noch einen Anfall von Filzamöben.
Angesteckt von einer FilzSi E-Mail.
Beim Amöbenfilzen habe ich eine neue Gattung entdeckt: Die Teebeutel Amöbe. 

Filzen mit kompostierbaren Teebeuteln

Die Teebeutel der Teekampagne www.teekampagne.de sind aus einem kompostierbaren, biobasierten Kunststoff. PLA Polymilchsäure.
Das Einfilzen ging erstaunlich gut und ist optisch ansprechend. Leichter geht es wenn man die Beutel (auf kleinster Stufe!) bügelt, dann liegen sie schön flach (falls man zu heiß bügelt, lässt sich die Masse sehr einfach vom Bügeleisen ablösen…). Hab auch versucht sie mit meinen Säurefarben zu färben, das ging aber leider nicht.
Werde mir jetzt gleich noch einen Tee kochen (brauche mehr Beutel), denn ich hab da noch ne andere Idee…

Mustertasche – Strick

Aus einem Rest selbst gefärbtem Kammzug, habe ich mit einer Handspindel einen Faden gesponnen. Diesen mit einem Spiel dicker Nadeln, mit einem einfachen Lochmuster gestrickt.
Dann über einen Mustertaschen Rohling gezogen und zusammen gefilzt.

Die 90 Grad Wende

Fortsetzung von „Die Wendeweste“:
Nachdem ich die Weste auf alle erdenkliche Arten anprobiert hatte, gefiel mir die Variante Kopf durch Armausschnitt am Besten.
Die Wendeweste hat also eine Drehung um 90 Grad gemacht.
Anschließend waren noch Schere und Faden im Einsatz.
Die Schnittkanten der neuen Armausschnitte habe ich umhäkelt.

Kurs Nebenprodukte

Der Sommerkurs ist schon vorbei aber die Teilnehmerinnen sind nicht zu bremsen und haben sich eine eigene Aufgabe gestellt: Wie macht Pam de Groot bloß diese Schnecken?
Ehrlich gesagt – ich wäre nicht selbst darauf gekommen…aber die Mitfilzerinnen haben eine Lösung gefunden – die soll aber unser Geheimnis bleiben.